Persönliches Statement zum Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz RISG

Ein aktuelles Gesetzesvorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn sieht vor, dass beatmete Menschen zukünftig in speziellen Beatmungszentren untergebracht werden sollen. Ein Leben in den eigenen vier Wänden mit ambulanter Intensivpflege soll nur noch in absoluten Ausnahmefällen, z. B. bei Kindern, gewährt werden. Diese Regelung sieht das Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) unter anderem vor. Wir möchten die davon Betroffene Nicole Andres, die auch als EUTB-Beraterin tätig ist – mit einem persönlichen Statement dazu Stellung nehmen lassen. Nicole Andres: „Betroffenen - wie mir - wird damit jegliches Recht auf ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben entzogen.“

Nicole Andres kritisiert die Vorhaben zum RISG in einem offenen Brief

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird auf der Webseite des Ministeriums beim Tag der Offenen Tür in Berlin, denen weitere Kritiker spontan nutzten, um zu demonstrieren, wie folgt zitiert: „Wichtig ist jedoch, dass wir in der Debatte unsere Argumente austauschen und nicht bereits im Vorfeld davon ausgehen, dass wir den Betroffenen etwas Schlechtes wollen.“

Das gesamte Statement von Nicole Andres – ein offener Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn – finden Sie hier:

Stellungnahme als doc

Stellungnahme als pdf

 

 

Reichstag Berlin
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